Das Ende von Sober October ist nah! Für die Mindful Drinker unter uns bedeutet das kaum eine Umstellung. Wer easy und inspiriert alkoholfrei trinken möchte, für den haben wir eine weitere Drinkspiration neben dem kürzlich vorgestellten TH Woods: der alkoholfreie Berlin Mule.
Alles hat einen Anfang: Der Moscow Mule
Berlin Mule? Huch, wo kommt denn der jetzt her? Tja, die Story müssen wir von Anfang an erzählen, denn der Mule hat schon einige Stationen hinter sich. Fangen wir daher mit der Geburtsstunde des Moscow Mule an. Diese war tatsächlich schon im Jahre 1941 in den USA. In Los Angeles trafen John G. Martin (Vertreter der Wodka Brand Smirnoff), Jack Morgan, erfolgloser Ginger Beer Hersteller und Sophie Berezinski, mit jeder Menge Kupferbechern aufeinander, die versuchten ihre Produkte an den Mann zu bringen. Die zündende Idee: alle drei »Zutaten« zu einem Drink zu kombinieren. Somit begann die Erfolgsgeschichte des Moscow Mule. Zwar wurde es zwischenzeitlich still um den Drink, man geht davon aus, dass während des Kalten Kriegs die Leute nicht so viel Interesse an Moscow hatten. Er blieb aber kein One-Hit-Wonder: vor gut zehn Jahren hatte der Drink sein Revival und ist in jeglicher Städteform mit dazugehöriger abgeänderten Rezeptur auf den Barkarten zu finden.
Von Moscow über Munich nach Berlin
Die Entstehung des Munich Mule, in welchem der Wodka mit Gin ausgetauscht wird, ist bis heute ein Rätsel. Mixology hatte sich der Suche angenommen, aber ist bis dato zu keinem Ergebnis gekommen. Fakt ist, der Munich Mule hat sich etabliert und mit ihm die Gurke, die zu dem Drink standardgemäß gehört. In der ursprünglichen Rezeptur des Moscow Mules war nie eine Gurke vorgesehen.
Die Entstehungsgeschichte des Berlin Mule geht etwa so: Im Jahre 2020 ist der Trend und Lifestyle Mindful Drinking in Berlin angekommen. Nicht weil die Berliner Hustler sich keinen Kater mehr leisten können (weil: work hard, play hard), sondern weil gesünder (in Zeiten von Corona) und weil man länger kann: feiern, arbeiten, Spaß haben. Mit der alkoholfreien Gin-Alternative Laori im Glas und dem dazu passenden Filler Spicy Ginger von Thomas Henry ist dabei der Berlin Mule rauskommen. You’re very welcome!
Was du für den Berlin Mule brauchst:
5 cl Laori Juniper No 1
1-2 cl (frischer) Limettensaft
8-10 cl Thomas Henry Spicy Ginger
Gurkenzeste zur Garnitur
Easy peasy: alle Zutaten auf Eis in einen Tumbler/ Longdrinkglas geben und mit einer Gurkenzeste garnieren.