Glühwein

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      Was gibt es im Winter schöneres als einen warmen Glühwein? Alkoholfreien warmen Glühwein! Damit fehlt dir in der besinnlichen Adventszeit nun wirklich nichts mehr an Sinnen.

      Am besten lässt sich Glühwein warm genießen. Ohne passende weihnachtliche Tasse geht hier nix. Sonst ist es einfach falsch. Noch einen Schuss Amaretto dazu. Easy. Aber aufgepasst: der beliebte Glühwein mit Schuss ist genau genommen gar kein Glühwein mehr, sondern ein Punsch. Wissen für Besserwisser - aber hey, auf’m Weihnachtsmarkt kann man damit flexen. Punsch geht natürlich auch in alkoholfrei. Versuch’s mal im Mix mit dem Amarettini von Lyre’s. We love.

      Der Vorläufer der Glühwein aus der Antike ist der römische Würzwein Conditum Paradoxum. Da hat man etwas Honig in Wein eingekocht und das Ganze mit Pfeffer, Mastix, Lorbeerblätter, Safran und gerösteten Datteln gewürzt. Das wohl älteste überlieferte Glühweinrezept Mitteldeutschlands stammt von August Josef Ludwig von Wackerbarth vom 11. Dezember 1834. Geschichtsfreunde aufgepasst, das könnt ihr heute noch nachkochen: Pro Kanne (knapp ein Liter) vier Loth (ein Loth entspricht knapp 16 Gramm) Zimt, zwei Loth Ingwer, ein Loth Anis, ein Loth Granatapfel, ein Loth Muskatnüsse, ein Loth Kardamom sowie ein Gran (heute rund 60 Milligramm) Safran, gesüßt mit Zucker oder Honig.
      Ein Hoch auf die Bayern: als in Flaschen abgefülltes, fertiges Produkt gibt es Glühwein seit Winter 1956 zu kaufen, als Rudolf Kunzmann in einer kleinen Ein-Mann-Weinkellerei in Augsburg-Pfersee mit Zucker und Gewürzen versetzten Wein erstmals in Flaschen füllte und als Glühwein verkaufte.

      Viel hat sich an der Herstellungsweise von Glühwein nicht geändert: roter oder weißer Wein wird mit typisch weihnachtlichen Gewürzen wie Zimt, Sternanis, Gewürznelken und Zitronenschalen gewürzt und erhitzt. That’s it. Vorteil an der alkoholfreien Variante: du musst dir keine Sorgen mehr machen, dass der Alkohol verdampft.

      Während in Deutschland vor allem Rotwein für die Herstellung von Glühwein genutzt wird, nehmen die Norditaliener größtenteils Weißwein her. In Hessen und Unterfranken experimentiert man aktuell auch an Varianten aus Apfelwein.

      Der verwendete alkoholfreie Wein ist oftmals ein ursprünglich alkoholhaltiger Wein, dem der Alkohol entzogen wurde. Durch schonende Verfahren, wie der Vakuumdestillation, verdampft der Alkohol schon bei etwa 27 Grad. So muss man keine geschmacklichen Kompromisse eingehen und mit einer ausgewogenen Würze bleibt ein Glühwein mit rundem, vollständigen Bouquet. Süß, vollmundig, würzig-warm - wie es sein soll, nur ohne Alkohol.